Hotline (kostenfrei)

Sachsen-Anhalt AUFZUGSPROGRAMM
Zuschuss für Maßnahmen zur Barrierereduzierung und Verbesserung des Zugangs zu Wohngebäuden und Wohnungen

Mehr Barrierefreiheit und Wohnkomfort für Jung und Alt. Das Programm unterstützt Investitionen in die uneingeschränkte Mobilität von Rollstuhlfahrern, gehandicapte oder ältere Menschen sowie Eltern mit Kleinkindern.

Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen (Eigentümer)
  • private Vermieter
  • Gewerbliche Vermieter
  • Wohneigentümergemeinschaften
  • Wohnungsunternehmen

Was wird gefördert?

  • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzte Einrichtungen (z. B. Stellplätze, Garagen, Spielplätze)
  • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühle und Fahrräder
  • Abbau von Barrieren und Schaffung von Bewegungsflächen
  • barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen
  • Einbau, Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen, Treppenliften, Rampen, Stütz- und Haltesystemen
     

Ihre Vorteile

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 10.000 Euro je Wohneinheit)

Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Sachsen-Anhalt AUFZUGSPROGRAMM

Für eine konkrete Maßnahme darf kein weiteres Finanzierungsprogramm einer Förderbank in Anspruch genommen werden. Zur Finanzierung müssten Sie ein Darlehen einer Privat- oder Geschäftsbank nutzen. Eindeutig abgegrenzte Maßnahmen dürfen aus anderen Programmengefördert werden.
Bsp.: Der Anbau einer Aufzugsanlage wird zu 50% über den Zuschuss gefördert. Die weiteren 50% der Aufzuganlage müssen aus Eigenmitteln oder Hausbankdarlehen finanziert werden. Für weitere Maßnahmen am Objekt, z.B. gleichzeitige Fassadendämmung können Fördermittel aus anderen Programmen genutzt werden. Auch eine gleichzeitige Inanspruchnahme des Programms Sachsen-Anhalt WOHNRAUM HERRICHTEN für Maßnahmen innerhalb der Wohnungen ist möglich.

Ja. Von der Gesamtsumme wird die Unterstützung der Pflegekasse abgezogen. Von den verbleibenden Kosten können 50% max. 10 TEUR bezuschusst werden. Der Eigenanteil, der in Höhe von 15% erbracht werden muss, bezieht sich weiterhin auf die Gesamtkosten.

Beispiel: Die Kosten für den Treppenlift betragen 16 TEUR. Der Anteil der Pflegekasse wird von förderfähigen Kosten abgezogen: 16 TEUR abzgl. 4 TEUR = 12 TEUR, davon 50% = 6 TEUR Zuschuss möglich.

In der Richtlinie Pkt. 1.1 g wird vorgegebenen, dass Selbstnutzer eine Einkommensgrenze einzuhalten haben. Vermieter müssen diese Grenze nicht beachten. Hier gilt jedoch die Mietobergrenze von 6 EUR/qm innerhalb der ersten vier Jahre nach Fertigstellung. Falls ein Selbstnutzer die Einkommensgrenze nicht einhält, wird dieser bei der Bestimmung der Zuschusshöhe nicht berücksichtigt. Es ist aber kein Ausschlusskriterium für die Wohneigentumsanlage.

Von der Gesamtsumme der Maßnahme wird der Anteil der Pflegekasse abgezogen und vom Rest wird der 15%-ige Eigenanteil berechnet.

Ja, wenn aus baustrukturellen Gründen keine andere Lösung möglich ist. Der Zugang zum Haus und zum Aufzug muss aber in jedem Fall stufenlos erreichbar sein.

Ja, es geht um die Prüfung der Einhaltung der vorgegebenen Einkommensgrenzen.

Für eine WEG gelten die gleichen Zweckbindungsfristen wie für andere Miet- oder Genossenschaftswohnungen. Alle vermieteten Wohnungen dürfen nur für eine max. Nettokaltmiete von 6 EUR in den ersten vier Jahren nach Fertigstellung vermietet werden.

Ja, für den P2 ist ein geringeres Innenmaß zulässig, sofern der Fahrstuhl im Inneren des Gebäudes eingebaut wird. Die barrierefreie Zuwegung zum Gebäude ist aber sicherzustellen, z.B. durch eine Rampe oder Treppenlift, da bei P2 Ratio-Bauten der Keller aus dem Boden herausgebaut wurde und zum Erdgeschoss in der Regel eine Treppe führt.

Spätestens mit Fertigstellung der geförderten Maßnahme ist die Miete auf 6 EUR/qm zu reduzieren.

Das Gebäude muss deutlich überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden. Die zu fördernden Maßnahmen müssen eindeutig überwiegend den Wohnungen zugutekommen. Der flächenmäßige Anteil des Gewerbes wird auch anteilig vom Zuschuss abgezogen. Der Zuschuss wird nur auf den Kostenanteil der Wohnungen berechnet.

Nein. Die Fördergegenstände kommen dem gesamten Gebäude zugute, daher ist auch immer das Gesamtgebäude Fördergegenstand. Alle Wohneinheiten unterliegen dann auch der Mietpreisbindung.

Ausnahmen sind nur zulässig, sofern sie baustrukturell begründet werden. Wenn die technischen Mindestvoraussetzungen gem. KfW-Merkblatt Programm 159 eingehalten werden können, sind sie auch so umzusetzen.

Nein, da der Zuschuss keine Beihilfe darstellt. Die Förderung fällt unter einen Freistellungsbeschluss.

Nein, Planungsleistungen sind nur förderfähig, sofern sie nach Bewilligung anfallen. Vor Bewilligung sind sie bis einschließlich Leistungsphase 6 aber nicht förderschädlich.

Da die Maßnahmen nach Fertigstellung allen neuen Wohnungen nutzen, ist die Wohnungszahl nach Sanierung maßgeblich.

Nein. Dieses Förderprogramm unterstützt nur Maßnahmen der Barrierereduzierung bei Wohngebäuden aus dem Bestand.

ÜBERSICHT

Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen (Eigentümer)
  • private Vermieter
  • Gewerbliche Vermieter
  • Wohneigentümergemeinschaften
  • Wohnungsunternehmen

Was wird gefördert?

  • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzte Einrichtungen (z. B. Stellplätze, Garagen, Spielplätze)
  • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühle und Fahrräder
  • Abbau von Barrieren und Schaffung von Bewegungsflächen
  • barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen
  • Einbau, Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen, Treppenliften, Rampen, Stütz- und Haltesystemen
     

Ihre Vorteile

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 10.000 Euro je Wohneinheit)
DOWNLOADS
FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm Sachsen-Anhalt AUFZUGSPROGRAMM

Für eine konkrete Maßnahme darf kein weiteres Finanzierungsprogramm einer Förderbank in Anspruch genommen werden. Zur Finanzierung müssten Sie ein Darlehen einer Privat- oder Geschäftsbank nutzen. Eindeutig abgegrenzte Maßnahmen dürfen aus anderen Programmengefördert werden.
Bsp.: Der Anbau einer Aufzugsanlage wird zu 50% über den Zuschuss gefördert. Die weiteren 50% der Aufzuganlage müssen aus Eigenmitteln oder Hausbankdarlehen finanziert werden. Für weitere Maßnahmen am Objekt, z.B. gleichzeitige Fassadendämmung können Fördermittel aus anderen Programmen genutzt werden. Auch eine gleichzeitige Inanspruchnahme des Programms Sachsen-Anhalt WOHNRAUM HERRICHTEN für Maßnahmen innerhalb der Wohnungen ist möglich.

Ja. Von der Gesamtsumme wird die Unterstützung der Pflegekasse abgezogen. Von den verbleibenden Kosten können 50% max. 10 TEUR bezuschusst werden. Der Eigenanteil, der in Höhe von 15% erbracht werden muss, bezieht sich weiterhin auf die Gesamtkosten.

Beispiel: Die Kosten für den Treppenlift betragen 16 TEUR. Der Anteil der Pflegekasse wird von förderfähigen Kosten abgezogen: 16 TEUR abzgl. 4 TEUR = 12 TEUR, davon 50% = 6 TEUR Zuschuss möglich.

In der Richtlinie Pkt. 1.1 g wird vorgegebenen, dass Selbstnutzer eine Einkommensgrenze einzuhalten haben. Vermieter müssen diese Grenze nicht beachten. Hier gilt jedoch die Mietobergrenze von 6 EUR/qm innerhalb der ersten vier Jahre nach Fertigstellung. Falls ein Selbstnutzer die Einkommensgrenze nicht einhält, wird dieser bei der Bestimmung der Zuschusshöhe nicht berücksichtigt. Es ist aber kein Ausschlusskriterium für die Wohneigentumsanlage.

Von der Gesamtsumme der Maßnahme wird der Anteil der Pflegekasse abgezogen und vom Rest wird der 15%-ige Eigenanteil berechnet.

Ja, wenn aus baustrukturellen Gründen keine andere Lösung möglich ist. Der Zugang zum Haus und zum Aufzug muss aber in jedem Fall stufenlos erreichbar sein.

Ja, es geht um die Prüfung der Einhaltung der vorgegebenen Einkommensgrenzen.

Für eine WEG gelten die gleichen Zweckbindungsfristen wie für andere Miet- oder Genossenschaftswohnungen. Alle vermieteten Wohnungen dürfen nur für eine max. Nettokaltmiete von 6 EUR in den ersten vier Jahren nach Fertigstellung vermietet werden.

Ja, für den P2 ist ein geringeres Innenmaß zulässig, sofern der Fahrstuhl im Inneren des Gebäudes eingebaut wird. Die barrierefreie Zuwegung zum Gebäude ist aber sicherzustellen, z.B. durch eine Rampe oder Treppenlift, da bei P2 Ratio-Bauten der Keller aus dem Boden herausgebaut wurde und zum Erdgeschoss in der Regel eine Treppe führt.

Spätestens mit Fertigstellung der geförderten Maßnahme ist die Miete auf 6 EUR/qm zu reduzieren.

Das Gebäude muss deutlich überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden. Die zu fördernden Maßnahmen müssen eindeutig überwiegend den Wohnungen zugutekommen. Der flächenmäßige Anteil des Gewerbes wird auch anteilig vom Zuschuss abgezogen. Der Zuschuss wird nur auf den Kostenanteil der Wohnungen berechnet.

Nein. Die Fördergegenstände kommen dem gesamten Gebäude zugute, daher ist auch immer das Gesamtgebäude Fördergegenstand. Alle Wohneinheiten unterliegen dann auch der Mietpreisbindung.

Ausnahmen sind nur zulässig, sofern sie baustrukturell begründet werden. Wenn die technischen Mindestvoraussetzungen gem. KfW-Merkblatt Programm 159 eingehalten werden können, sind sie auch so umzusetzen.

Nein, da der Zuschuss keine Beihilfe darstellt. Die Förderung fällt unter einen Freistellungsbeschluss.

Nein, Planungsleistungen sind nur förderfähig, sofern sie nach Bewilligung anfallen. Vor Bewilligung sind sie bis einschließlich Leistungsphase 6 aber nicht förderschädlich.

Da die Maßnahmen nach Fertigstellung allen neuen Wohnungen nutzen, ist die Wohnungszahl nach Sanierung maßgeblich.

Nein. Dieses Förderprogramm unterstützt nur Maßnahmen der Barrierereduzierung bei Wohngebäuden aus dem Bestand.

Ihre Ansprechparnter

Kostenfreie Hotline 0800 56 007 57

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kunden nutzen auch

Sachsen-Anhalt MODERN

Das IB-Darlehen zur energieeffizienten und altersgerechten Wohnraummodernisierung

CLEVER KOMBINIERT

Finanzierungslücke? Wir beraten Sie gern. Über unsere Service-Hotline 0800 007 57 oder im persönlichen Gespräch an einem unserer Regionalsprechtage.